Pablo Neruda
Pablo Neruda war ein berühmter chilenischer Dichter, Schriftsteller und Politiker. Erforsche seine Werke, seine faszinierende Lebensgeschichte sowie sein politisches Engagement. Neugierig geworden? Tauche tiefer ein in Nerudas Vermächtnis und seinen mysteriösen Tod. Finde heraus, warum er einer der bedeutendsten Dichter Südamerikas war!
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Grundlagen zum Thema Pablo Neruda
Pablo Neruda
Wer war Pablo Neruda? Im Folgenden erfährst du einiges über den chilenischen Lyriker, Schriftsteller und Politiker Pablo Neruda. Auch wirst du von Pablo Nerudas Lebenslauf und Pablo Nerudas Werken lernen, die insgesamt mehrere Tausend Seiten umfassen. Als Pablo Nerudas bekannteste Gedichte gelten die im Gedichtband Veinte poemas de amor y una canción desesperada („Zwanzig Liebesgedichte und ein Lied der Verzweiflung“, 1924) versammelten Werke. Auch Pablo Nerudas Ode an das Leben ist sehr bekannt.
Pablo Neruda – biografía
Wo ist Pablo Neruda geboren?
Der Dichter wird unter dem Namen Neftalí Ricardo Reyes Basoalto am 12. Juli 1904 in Parral im Süden Chiles geboren. Zu seinen bleibenden Kindheitseindrücken gehört der unaufhörliche Regen. Sein Vater arbeitet als Lokomotivführer, was den Jungen beeindruckt. Er liebt schon als Kind Bücher und stellt sich vor, später einmal selbst Schriftsteller zu werden.
Die Lyrikerin und Nobelpreisträgerin Gabriela Mistral ist die Direktorin seiner Schule und beeindruckt den jungen Dichter sehr. Schon während seiner Schulzeit erscheinen Pablo Nerudas erste Gedichte. Seine Poesie wird in Lokalzeitungen abgedruckt und trifft bei seinem Vater auf Gegenwind.
Pablo Neruda – politischer Vordenker
Deshalb entscheidet sich der Sohn, nach dem Vorbild des tschechischen Dichters, Journalisten, Schriftstellers und Kunstkritikers Jan Neruda (1834-1891) neben einem neuen Vornamen Neruda als Nachnamen anzunehmen: Das Pseudonym Pablo Neruda ist geboren. 1946, als er den nationalen Literaturpreis erhält, wird Pablo Neruda auch sein legaler Name.
In dem unruhigen, von Generationskonflikten geprägten Klima der 1930er-Jahre entwickelt sich Pablo Neruda zum Vordenker und Führer der kulturellen Erneuerung Chiles.
1934 geht Pablo Neruda als Konsul nach Spanien und freundet sich dort mit dem Dichter Federico García Lorca an. Dieser ruft in einer berühmten Rede die Studenten zur Orientierung an den Gedichten Nerudas auf.
In Paris hat Pablo Neruda Kontakt mit dem Surrealisten Paul Éluard und fängt an, den ersten Teil seines Hauptwerks „Der große Gesang“ zu schreiben.
Rückkehr nach Chile
Pablo Neruda kehrt nach dem Krieg 1945 nach Chile zurück. Er tritt der kommunistischen Partei bei und muss nach deren Verbot verkleidet ins Ausland flüchten.
Während seiner Emigration vollendet Pablo Neruda in Russland, in Europa und in China sein Werk „Der große Gesang“ sowie die politisch engagierten Lyrikzyklen „Die Tauben und der Wind“ und „Aufenthalt auf Erden“.
Inzwischen ist Pablo Neruda zum bedeutendsten Dichter Südamerikas avanciert. Nach der Aufhebung des Einreiseverbots 1952 kehrt Pablo Neruda in seine Heimat Chile zurück und wird dort als Held des Freiheitskampfs gefeiert.
In Chile engagiert sich Pablo Neruda wieder in der Politik und schenkt seine Bibliothek der Universität von Santiago. Dort entsteht auf die Initiative von Neruda hin auch eine Stiftung zur Förderung der Lyrik.
Nobelpreis für Literatur
Pablo Neruda wird zum Präsidentschaftsanwärter der kommunistischen Partei ernannt, unterstützt jedoch die Kandidatur von Salvador Allende. Dieser ernennt Pablo Neruda nach seiner Wahl zum Botschafter in Paris. Dort erhält Pablo Neruda 1971 die Nachricht, dass ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen wird.
Bereits schwer erkrankt geht Pablo Neruda wieder nach Chile und stirbt dort kurz darauf am 23. September 1973, wenige Tage nach der Ermordung des Präsidenten Salvador Allende und der Machtübernahme durch die Militärjunta.
Die letzten Monate in Pablo Nerudas Leben sind von der Sorge um das Schicksal seines Heimatlandes Chile gekennzeichnet. Noch auf dem Totenbett schreibt Neruda seine letzte Schmährede gegen die neuen Machthaber.
Rätselhafter Tod
Wie ist Pablo Neruda gestorben? Die Todesursache des chilenischen Dichters, der im September 1973 starb, ist bis heute umstritten. Immer wieder kamen Gerüchte auf, Pablo Neruda sei durch das Pinochet-Regime vergiftet worden. Nachdem ein internationales Forensikerteam 2013 zu dem Ergebnis kam, Neruda sei an Prostatakrebs gestorben, gab das chilenische Innenministerium im November 2015 bekannt, es sei „offensichtlich möglich und sehr wahrscheinlich“, dass Nerudas Tod durch Fremdeinwirkung verschuldet worden sei.
Vielleicht fragst du dich nun noch, wie Pablo Nerudas Privatleben aussah. Er war mehrmals verheiratet. Pablo Nerudas Ehepartnerinnen waren Matilde Urrutia (1966–1973), Delia del Carril (1943–1966) und Maryka Antonieta Hagenaar Vogelzang (1930–1942). Mit Letzterer hatte er die behinderte Tochter Malva Marina Trinidad Reyes, die er allerdings verschwieg und die im Alter von acht Jahren bei Pflegeeltern verstarb.
Pablo Neruda – Steckbrief
In dieser Tabelle bekommst du noch einmal einen Überblick über Pablo Neruda.
Pablo Neruda | |
---|---|
vollständiger Name | Ricardo Eliécer Neftalí Reyes Basoalto; nahm später das Pseudonym Pablo Neruda an |
Geburt | 12. Juli 1904 in Parral, Chile |
Ausbildung | Er studierte Französisch und Pädagogik an der Universidad de Chile, Santiago. |
bekanntestes Werk | Canto general (Der große Gesang), 1950 |
Tod | 23. September 1973 in Santiago de Chile |
Bedeutung | chilenischer Dichter und Schriftsteller (Nobelpreis für Literatur 1971) |
Transkript Pablo Neruda
Im September 1973 stirbt in Santiago de Chile der Schriftsteller und Politiker Pablo Neruda, wenige Tage nach der Ermordung des Präsidenten Allende und der Machtübernahme durch die Militärjunta. Die letzten Monate von Nerudas Leben sind von der Sorge um das Schicksal seines Landes gekennzeichnet. Noch auf dem Totenbett schreibt er seine letzte Schmährede gegen die neuen Mächtigen und sein Credo: Die Poesie ist immer ein Akt des Friedens. Das Werk des Dichters umfasst mehrere tausend Seiten und ist sein bestes Denkmal geblieben. Neftali Ricardo Reyes Basoalto, wie sein eigentlicher Name lautet, ist im Juli 1904 in Parral im Süden Chiles geboren. Zu seinen bleibenden Kindheitseindrücken gehören der unaufhörliche Regen, sein Vater, der Lokomotivführer ist, und die geliebten Bücher. Seine Vorstellung von sich als Literaten formuliert er so: „Ich ging als Dichter verkleidet in tiefer Trauer um niemanden, den Regen und den allgemeinen Schmerz.“ Sehr stark berührt den jungen Dichter auch das Zusammentreffen mit der Lyrikerin Gabriela Mistral, welche Direktorin seiner Schule ist. Bereits während der Schulzeit erscheinen die ersten Gedichte. Sie werden in Lokalzeitungen abgedruckt und erregen die offenen Feindseligkeiten des Vaters. Das veranlasst den Sohn nach dem Vorbild des tschechischen Dichters Jan Neruda das Pseudonym Pablo Neruda anzunehmen. 1946, als er den Nationalen Literaturpreis bekommt, wird es auch sein legaler Name. Das unruhige, von Generationskonflikten geprägte Klima der dreißiger Jahre macht aus Neruda den Führer der kulturellen Erneuerung Chiles. 1934 geht er als Konsul nach Spanien und wird der Freund des Dichters García Lorca, der in einer berühmten Rede die Studenten zur Orientierung an den Gedichten Nerudas aufruft. Er ist ein Dichter, der von mystischen Stimmen, die er zum Glück nicht enträtseln kann, erfüllt ist, dem Schmerz näher als der Intelligenz, dem Blut näher als der Tinte. In Paris verkehrt Neruda mit dem Surrealisten Paul Éluard und beginnt den ersten Teil seines Hauptwerkes Der große Gesang zu schreiben. 1945 kehrt er nach Chile zurück, tritt der kommunistischen Partei bei und muss nach deren Verbot verkleidet ins Ausland flüchten. Während der Emigration in Europa, Russland und China vollendet Neruda den Großen Gesang und die politisch engagierten Lyrikzyklen Die Tauben und der Wind und Aufenthalt auf Erden. Mittlerweile zum bedeutendsten Dichter Südamerikas geworden, kehrt Pablo Neruda nach der Aufhebung des Einreiseverbotes 1952 in seine Heimat zurück. Er wird als Held des Freiheitskampfes gefeiert. Neruda engagiert sich wieder in der Politik und schenkt seine Bibliothek der Universität von Santiago, wo auch eine Stiftung zur Förderung der Lyrik eingerichtet wird. Obwohl selbst zum Präsidentschaftsanwärter der kommunistischen Partei bestimmt, unterstützt Neruda die Kandidatur von Salvador Allende. Dieser ernennt ihn nach der Wahl zum Botschafter in Paris. Dort erreicht den Dichter 1971 die Nachricht von der Verleihung des Nobelpreises für Literatur. Bereits schwer erkrankt geht Pablo Neruda wieder nach Chile, wo er kurz darauf stirbt.
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Pablo Neruda
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